Montag, Oktober 12, 2026

Greaseweazle Browser ⚠️ Betatest ⚠️


Einleitung⇒ Ich teste die Greaseweazle Browser-Beta.
GreaseweazleBrowserBeta.png

Beta-Version von Greaseweazle Browser, einer grafischen Benutzeroberfläche für Greaseweazle für Linux, Windows und macOS

Es ist einige Wochen her, da habe ich mir ein Greaseweazle bestellt.
Einige fragen sich jetzt, ein was?
Ein Greaseweazle!
Ja “Gesundheit” aber, was hast Du bestellt?

Ok, zugegeben, dass ist jetzt schon ziemlich speziell und auch ich bin bereits “very late to the party”, denn die Dinger gibt es jetzt schon einige Jahre. Aber was ist das denn jetzt genau? Um das zu erklären, muss man ein klein wenig tiefer in die Materie einsteigen, aber darum soll es heute gar nicht gehen. Ich teste gerade eine Beta-Version, einer grafischen Benutzeroberfläche, denn normalerweise bedient man das Ding auf Terminal-Ebene.

Das Programm von Danilo M. aus dem A1K.org-Forum erinnert auf den ersten Blick an das alte “X-Copy” von Cachet-Software. Ich habe das Programm jetzt selber erst seit gestern und konnte noch nicht sonderlich viel testen, aber es macht bereits einen vielversprechenden Eindruck.

Wenn man das Programm zum ersten Mal startet, wird auf Terminal-Ebene relativ viel Software (homebrew, pipx usw.) nachgeladen und installiert. Bei mir sind dabei keinerlei Fehler aufgetreten. Bereits installierte Programme wurden erkannt und es wurde gefragt, ob ein Update installiert werden soll. Danach startete die Oberfläche, wie auf dem Bild zu sehen.

Eine schöne Idee, wie ich finde, auch wenn ich den ein oder anderen Punkt noch nicht ganz verstanden habe, aber wenn das Programm mal aus der Beta raus, poste ich hier auch ein Update.

Zum Abschluss hier einmal ein Bild von der Mac-Software “Applesauce“, welche die so genannten .scp-Dateien, die man mit einem Greaseweazle erstellen kann, optisch auf dem Bildschirm darstellen kann.

Applesauce.png

Wer jetzt noch einmal tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem sei das “Yann Serra Tutorial” ans Herz gelegt. Ich wollte jetzt hier eigentlich nicht das Greaseweazle erklären, sondern auf das Programm ansich hinweisen. 😉

Sonntag, Oktober 11, 2026

TerribleFire oder, wenn’s unten herum so richtig brennt!


Einleitung⇒ Prozessorwechsel auf der TerribleFire 1260 von 68LC060 auf 68060 (Rev. 5)
TerribleFire1260.jpeg

TerribleFire 1260 Turbokarte mit 68060 (Rev. 5) Prozessor und passiven Kühlrippen.

Jaja, “Clickbait” 😅

Also, wenn es bei EUCH untern herum richtig brennt, dann solltet Ihr zum Arzt gehen! Wenn aber im AMIGA 1200 eine TerribleFire 1260 werkelt, dann hat der “unten herum” wirklich richtig Feuer und dann fängt die Sache so langsam an richtig Spaß zu machen!

Es ist wie in jedem Hobby, wenn eines zum anderen kommt. Nachdem ich meinen AMIGA 500 in einer gefühlt schon richtig guten Ausbaustufe hatte und der AMIGA 600 zum Recap unterwegs war, sah ich bei Kleinanzeigen einen AMIGA 1200 in einer Ausstattung und Preis, den ich unbedingt haben wollte. Ich hatte noch nie einen Amiga 1200 und wollte schon immer mal einen mit AGA-Chipsatz haben. Also habe ich mir das nur kurz durch den Kopf gehen lassen, bevor ich dann mitten in der Nacht zugeschlagen habe!

Im Detail bedeutet das:

Amiga 1200 (Rev. 2b) Recappt
Kickstart 3.2 mit Amiga OS 3.2
Indivision AGA MK3 (Scandoubler VGA/HDMI)
TerribleFire 1260 (68LC060 gesockelt) mit 128 MB Ram
8GB SD-Karte mit HDD-Adapter
Passende Netzteile
PCMCIA Netzwerkkarte
PCMCIA CF-Adapter
Joystick

Nach einem kurzen hin und her mit dem Anbieter, ob er das auch versenden würde, habe ich ihm das Geld mitten in der Nacht um halb 2 🙈 überwiesen und vier Tage später lag dann alles bei mir im Wohnzimmer. Und wie das so ist, wenn man einmal eine Turbokarte hat, die einen Sockel für eine 68060 Prozessor hat, dann will man den auch haben.
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Datatypes AmigaOS 3.x - Wie genial ist das denn bitte?


Einleitung⇒ Warum eine Anwendung aus den 90ern auf dem AMIGA, die nie ein Update erhalten hat, heute(!) mit webp-Grafiken umgehen kann?
datatypes.jpg

Screenshot eines AMIGA-Desktops mit geöffnetem Fenster der Datatypes.

In Zeiten, wo jeder Computerhersteller versucht die Kunden in sein Ökosystem zu zwingen, ist mir durchaus klar, warum weder Apple noch Microsoft so eine geile Funktion “Datatypes” in sein Betriebssystem integriert, bedeutet es doch ein gutes Stück “Kontrollverlust”, wenn jeder einfach Datatypes dem System hinzufügen könnte.

Was, Du hast keine Ahnung was Dataypes sind? Damit bist Du entweder noch ziemlich jung oder hast es einfach “vergessen”. Wie auch immer, ich würde vermuten, dass 90% der aktuellen Computernutzer damit nichts mehr anzufangen wissen. Deswegen, schallt euch mal an, es geht zurück, zurück in die Zukunft! 😉
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Stichwort: Amiga, Datatype, Retro

Dienstag, Juli 14, 2026

Wenn die “mmu.library” dir den Tag (Abend, Woche) versaut…


Einleitung⇒ Stundenlange Fehlersuche, warum der Amiga plötzlich bis zu 5 Minuten brauchte, um zur Workbench zu starten.
A500IndivisionECSV4.jpeg

Bild einer Amiga 500 Platine mit iComp Indivision ECS V4 Scandouble

Ich bin ja selber ein “Wiedereinsteiger” und habe so unglaublich Spaß, wieder an einem AMIGA zu sitzen. Da hier viele Einstellungen zusammenspielen, dachte ich, ich schreibe meine Erfahrungen hier einmal zusammen. Vielleicht braucht das mal wer und dieser Person möchte ich die vielen (vielen) Stunden ersparen, die ich die letzten Tage an diesem Problem gesessen habe.

Zum Setup:
Amiga 500 (Rev. 6a)
ACA500plus (Firmware 0.156)
ACA1234 Turbokarte (mit MMU)
Indivision ECS V4 (Firmware 1.2)
Picasso96 (P96) Version 3.6.3
AmigaOS 3.2.3

Das Problem:
Nachdem alles eingebaut, installiert und konfiguriert war lief anfangs auch alles sehr zufriedenstellend. Dann wollte ich mal den Bootscreen der Kickstart 3.2.3 sehen und habe die ACA500plus so konfiguriert, dass diese beim Kickstart stehenbleibt. Ok, alles sehr schön. Ich weiß heute aber nicht mehr, was genau dann dazu führte, aber nach einem Neustart des Systems landete ich im F10 Menü der ACA500plus und die Uhrzeit war weg. Es stand wieder irgendwas 1978 oben rechts.
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